Licht, Leben und Logosynthese

Energie in Fluss bringen

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Sanftes Abendlicht strahlt vom Piz Lischana im Unterengadin. Ruhe und Klarheit umgeben die Landschaft des Unterengadins an einem strahlenden Herbsttag. Die herbstliche Farbenpracht verbindet inneren Frieden mit energetisierender Vitalität.

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„Was haben die goldig leuchtenden Lärchen im Engadin mit Logosynthese zu tun?“

Dieser Frage geht dieser Artikel nach und beleuchtet damit das Leben und Wirken mit Logosynthese. Mit Blick auf den höchsten Berg im Unterengadin, dem Piz Lischana, und aus einem persönlichen und beruflichen Blickwinkel.

Energie mit Worten bewegen zu können, dies ist für mich eine wegweisende Entdeckung in den vergangenen Jahren. Vor genau vier Jahren kam ich erstmals an einer internen Fortbildung der Psychiatrischen Diensten Graubünden in Kontakt mit Logosynthese. Mit einer grossen Portion Skepsis begegnet ich dem Untertitel des Selbstcoaching-Kurses „Worte wirken Wunder“. In Übungen und Demos erlebte ich selbst, wie sich Auslöser verändern oder auflösen, unmittelbar eine Veränderung sichtbar und spürbar wird und eine faszinierende Eleganz und Einfachheit dahin führen kann. Ich war tief beeindruckt.

Als Psychologe und Psychotherapeut mit einer verhaltensmedizinischen und verhaltenspsychologischen Ausbildung brachte ich die Grundlagen für die Practitioner Ausbildung mit. Der Weg führte mich selbstverständlich und ganz „natürlich“ nach Bad Ragaz ans Institut für Logosynthese Schweiz. So wie eine Lärche wächst, so nahm ich das riesige Potenzial wahr, welches die Entfaltung und Entwicklung mittels Logosynthese ermöglicht. Das Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe zu schärfen, sich mehr und mehr mit dem wahren Wesen zu verbinden und viele Blockaden zu beseitigen, setzte eine kraftvolle und dynamische eigene Entwicklung in Gang.

Nach Abschluss der Practitioner-Ausbildung war für mich klar, den Weg als Instructor weiter zu gehen. Selbst-Coaching mit Logosynthese zu vermitteln und damit Logosynthese unter die Menschen und in die Welt zu bringen, ist eine erfüllende und bereichernde Aufgabe. Ich liebe es, an Workshops die Grundsätze der Logosynthese wie „Worte bewegen Energie“ erfahrbar und erlebbar zu machen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Energie in kurzer Zeit bewegt werden kann. Und wie viel Freude die Anwendung von Logsoynthese macht, wenn die Kursteilnehmenden entdecken, wie sich auf das Wesentliche fokussieren lässt.

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Wenn ich heute auf den Lischana blicke und die jahrtausendealte Kraft und Sicherheit wahrnehme, aber auch die stetige tägliche Veränderbarkeit und Wandlung, dann sehe ich in einen Spiegel. Ein Spiegel meines Wesens und ein Spiegel für die Arbeit mit Logosynthese. Die tiefe Verwurzelung der Logosynthese in spirituellen Traditionen und die Verbindung mit altem Wissen, gibt ihr die nötige Substanz und Boden für nachhaltige Veränderungsprozesse. Die Leichtigkeit und Eleganz des Systems spiegeln sich im sanften Licht. Mit einer eleganten Leichtigkeit, wie die Sonnenstrahlen am Berg, lassen sich Impulse für Veränderungen setzen. Und die farbige Pracht der Wiesen, Bäume und des Himmels bringen die Buntheit der Logosynthese-Prozesse zum Ausdruck. Wenn durch die Bearbeitung von Blockaden auf einmal wieder Klarheit und Entlastung spürbar sind, dann ist es genau so, wie wenn der Herbstnebel sich lichtet. Aus düsterem, diffusem und einengendem Grau werden die Kraft und Lebendigkeit wieder sichtbar. Nur ein Hauch des Nebels liegt manchmal dazwischen und entscheidet über Verlorenheit und Angst versus Weitblick und mutiger Freude.

In meiner psychotherapeutischen Tätigkeit integriere ich Logosynthese in die Behandlungen. Viele Patientinnen und Patienten durften von der Befreiung alter Lasten profitieren. Und in Resonanz zu den therapeutischen Beziehungen schwingt oft Dankbarkeit mit, wenn sich Entspannung, Loslassen und eine tiefere emotionale Integration zeigen. Neben der Anwendung von Logosynthese im klinischen Feld interessiert mich auch die Nutzung von Logosynthese im pädagogischen Bereich. Eignet sich Logosynthese in der therapeutischen Arbeit mit Kindern? Zweifellos. Die Grundsätze und Grundhaltung in Logosynthese ermöglichen einen klientenzentrierten, „nicht invasiven“ Zugang zum Menschen. Zweitens eignet sich die Methode, um plastisch, konkret und spielerisch mit schwierigen Aspekten wie Angst, Trauer oder Unsicherheit umzugehen. In einem geschützten Raum kreativ mit begreifbaren Auslösern zu arbeiten, erfüllt aus meiner Sicht die Ansprüche an eine wirkungs- und respektvolle Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

Neben der Beratung und Behandlung mittels Logosynthese schlägt mein Herz jedoch am stärksten für die Bildung. Workshops rund um Logosynthese, die Vermittlung von Selbst-Coaching oder die Stärkung von Auftrittskompetenzen mittels Interventionen zur Auflösung von Blockaden durch Logosynthese erfüllen mich. Wenn die Lernerfahrung und das aktive Experimentieren im Zentrum eines Workshops und Referats stehen und ein inspirierender Draht zu den Kernbotschaften entsteht, dann fliesst Energie.

Und mein Motto „Energie in Fluss“ kann in Bildung, Beratung und Behandlung rund um die psychische Gesundheit leben.
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